Suzuki GSX 600 F, Baujahr 1990

Frühjahr 2004 bis Sommer 2005

Was Neues musste her. Und zwar schnell. Die Auswahl war nicht berauschend, als nahm ich das erstbeste, einigermaßen vernünftige Angebot an. Es wurde eine GSX600F mit 87 PS. Eine zahmere Version der Rennsemmel GSX600S.

Es ging wieder was. Endlich!

Und es machte auch wieder Spaß. Ein grundsolides, ausgereiftes Motorrad. Einfach im Handling und der Wartung.

Schöne Touren waren mit der Maschine drin.

Aber mit der Zeit fielen mir doch Punkte auf, die mich störten:

  • die Sitzposition, die erst ab einem gewissen Tempo bequem war, weil dann der Fahrtwind Druck von den Handgelenken nahm. Unterhalb dieses Tempo einfach unbequem.
  • die Drehzahl: um nicht untertourig zu fahren oder einen gewissen Drehmoment zu spüren braucht man Drehzahlen wie eine elektrische Zahnbürste oder Oma’s Nähmaschine. War eigentlich klar bei einem Vierzylinder mit 600ccm, aber man muss seine Erfahrungen eben selbst machen.

Der ursprüngliche Wunsch nach einer Enduro wurde dann 2005 wahr.

Wenn auch kurz, war es trotzdem eine schöne Zeit mit der Suzi.

 

Sie wurde dann abgeholt und ging nach St. Petersburg/Russland. Anscheinend für den 16-jährigen Sohn. Da muss ja jemand sein Kind loswerden wollen. Oder wieso gibt man sonst einem Anfänger eine 87 PS Rennsemmel?!